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Taufkirchen - Die Jungschützen Taufkirchen stehen auf sicheren Beinen, das zeigte ihre Jahreshauptversammlung im Flaringer Vereinsheim deutlich. Der gesamte, bewährte Vorstand wurde wiedergewählt und trotz der Pandemie gelingt es, die Mitglieder zu halten und auch damit den Schuldenstand weiter sinken zu lassen. Große Investitionen wurden getätigt, als man mit den Altschützen ins Waldbadgebäude nach Flaring zog, bis 2024 soll aber die schwarze Null erreicht sein, auch dank Sonderzahlungen, wie Kassier Klaus Empl vorrechnete. Über die Nutzung und die Investitionen in den modernen Schießstand zeigte sich auch Bürgermeister Stefan Haberl erfreut, „wir haben eine gute Lösung gefunden“, erinnerte er und brachte die Hoffnung aller zum Ausdruck, dass das gesamte Vereinsleben, neben dem kontaktlosen Schießsport, der im vergangenen Jahr nur wenige Abende erlaubt war, auch das Gesellschaftliche wieder auflebt. „Der TaufKirtamarkt Mitte Oktober wird stattfinden, was wir Weihnachten machen, ist noch unklar“, blickte Haberl auf die Anstrengungen der Gemeinde, wieder in normale Fahrwasser zu kommen. Während Angela Merkel sich nach 16 Jahren nicht mehr zur Wahl stellte, tat dies Schützenmeister Helmut Zimmer nach ebenso langer Zeit sehr Wohl, wie die Versammelten scherzten. Die Zufriedenheit der Jungschützen zeigte sich in einem eindeutigen Abstimmungsergebnis, bei allerdings mässiger Beteiligung an der Jahreshauptversammlung. Corona, schönes Wetter und die Urlaubszeit, zusammen mit der reibungslosen Vereinsführung waren hierfür der Grund. Reibungslos und in Rekordzeit verlief auch die von Stefan Haberl, Reinhold Schäfer (zweiter Gauschützenmeister) und Sepp Niedermeier (Ehrenschützenmeister) durchgeführte Wahl der weiteren Vorstandsmitglieder. Christian Lichtensperger bleibt zweiter Schützenmeister, Klaus Empl Kassier, Markus Schröcker Mitgliederverwalter, Franz Löffelmann Schriftführer, Sebastian Scheuerer und Sigfried Kollmannsberger Kassenprüfer. Hans Degener betreut weiterhin die Schießanlage, übergab das Amt des Sportleiters aber an Thomas Hofmann, der zugleich Jugendleiter ist. Martin Degener ist zweiter Sportleiter und hatte als solcher zuvor bereits auf die gerade einmal vier Schießabende im Herbst 2020 zurückgeblickt. Dennoch gelang es dem Vorstand die derzeit 171 Mitglieder im Verein zu halten, um aber für die Zukunft der Jungschützen rechtzeitig zu sorgen, werden, auch mit finanzieller Unterstützung der VR-Bank, 1.000 Euro kommen als Jugendförderung hinzu, zwei neue Waffen besorgt. Für die Jugend eine Luftpistole, eine neue Großkaliberwaffe wird dann im Tresor in Oberdorfen, wo die Jungschützen Taufkirchen einen eigenen Schießtag haben, verwahrt. „Damit sind wir bei den Vereinseigen Waffen top aufgestellt, unsere finanzielle Lage erlaubt uns die Anschaffungen“, stellte der zweite Schützenmeister Christian Lichtensperger das Vorhaben vor. Attraktiv machen die Jungschützen ihr Angebot auch mit der Schießflatrate für heuer nur 25 Euro, die Saison beginnt in dieser Woche.
Text u. Bild Fabian Holzner

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